Pferdeinfluenza

Die Pferdeinfluenza ist eine hoch ansteckende Virusinfektion der Atmungsorgane. Die Verbreitung des Virus im Stall erfolgt rapide innerhalb von 1-5 Tagen, wobei fast alle Pferde erkranken. Häufig werden die bereits geschädigten Schleimhäute zusätzlich mit Bakterien besiedelt und die Krankheitssymptome verschlimmernn sich. Um chronische Schäden bis hin zur Dämpfigkeit zu vermeiden, ist eine entsprechende tierärztliche Behandlung erforderlich.

Die Pferdeinfluenza tritt besonders bei Sportpferden sowie in Reitvereinen auf, also überall dort, wo Pferde aus verschiedenen Betrieben zusammentreffen. Stress durch Transport und erhöhter Leistungsdruck begünstigen die Ansteckung und Ausbruch der Erkrankung. Besonders junge Pferde, die vom Zucht- in den Trainingsbetrieb wechseln, sind gefährdet.

Gegen Influenzavirus-Infektionen kann geimpft werden. Für den Aufbau eines verlässlichen Impfschutze ist zunächst, wie bei allen Impfungen, eine Grundimmunisierung notwendig. Der Impfschutz wird dann durch regelmäßige Wiederholungsimpfungen aufrecht erhalten.

Eine Besonderheit bei Influenzaviren ist, dass das Virus, ähnlich den Grippeviren beim Menschen, sein Äußeres verändert und dann vom Immunsystem eventuell nicht mehr erkannt wird. Dies geschieht im Gegensatz zum Menschen zwar nur alle 10-15 Jahre, jedoch sollte dann ein Pferdeinfluenza-Impfstoff verwendet werden, der gegen die aktuellen Krankheitserreger schützt.