Dermatologie

Es juckt, schuppt oder nässt. Hauterkrankungen können sich auch vielfältige Weise äussern. Wichtig für die richtige Therapie ist eine sorgfältige Diagnostik. Hierfür entnehmen wir je nach Lage des Falles Haarproben, Tupferproben der Haut, Hautgeschabsel und/oder Hautbiopsien. Wird eine allergische Ursache vermutet, so kann eine Blutprobe mittels FIT (funktioneller in‐vitro Test) untersucht werden. Hierbei wird der Sensibilisierungsgrad des Pferdes auf verschiedene Allergene auf Zellebene bestimmt. Eine allgemeine Blutuntersuchung ist bei Hauterkrankungen immer sinnvoll, um einen dazu bestehenden Spurenelementemagel oder eine Lebererkrankung aufzudecken.

 

Besteht der Verdacht eines Hauttumors, ist je nach Ausprägung eine Entnahme unter Standnarkose und/oder Vereisung mit flüssigem Stickstoff (-196°C) oder flüssigem Lachgas (-88°C) sinnvoll. Zur weiteren Diagnostik arbeiten wir mit erfahrenen Pathologen zusammen, die die entnommenen Proben histopathologisch untersuchen.